Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Bibi Blocksberg - Die total verhexte Zeitreise

Originaltitel: Bibi Blocksberg - Die total verhexte Zeitreise
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Deutschland
Länge: 01:30:00 (hh:mm:ss)
Sprachversion: deutsch
Sprache Ton
Regie: Gregor Schnitzler
DarstellerInnen: Philomena Amari (Flauipaui), Aithon Avgoustakis (Florian), Ludger Bökelmann (Butler Chester), Carla Demmin (Schubia), Carmen Diego (Fritzi von Klunkerburg), Jakob Eberle (Maxim), Nilam Farooq (Farrah Pahani), Fritzi Haberlandt (Beatrix & Mathilde von Molch), Michel Komzak (Neustädter), Fia-Marie Lin (Marita)
Verleiher: Constantin Film

Inhalt: Bibi hat sich recht spät für das Schulpraktikum beworben, daher landet sie als Aufseherin im Museum. Ihre Freundin Marita darf bei der Polizei auf Verbrecherjagd gehen und Florian recherchiert für Reporterin Karla Kolumna. Langweilig bleibt es für Bibi im Museum aber nicht lange. Als die Kuratorin Farrah Pahani Bibi zur Vorbereitung einer neuen Ausstellung hinzuzieht, wird die Spieluhr entwendet, die sich einst im Besitz der Pahani-Familie befand. Bibi möchte sich mit Marita in die Nacht des Einbruchs zurück hexen, aber die beiden landen 139 Jahre in der Vergangenheit. Sie lernen Fritzi von Klunkerburg kennen, die jede Hilfe gut brauchen kann. Ihre Tante hat nämlich vor, sich Fritzis geliebte Spieluhr, ein Erbstück ihrer Mutter, unter den Nagel zu reißen. Bibi und Marita müssen jetzt all ihre Hexenkräfte bündeln, um Fritzi zu helfen und wieder gut zurück in die Gegenwart zu gelangen.

Alterskennzeichnung: Es gibt zwar einige spannende Sequenzen, aber es besteht immer die Gewissheit, dass die Kinder alles im Griff haben, sich gegenseitig stärken und gut aus schwierigen Situationen herauskommen werden. Das gilt letztlich auch für die Szenen, in denen Florian gefangen genommen, gefesselt und in einer Art von Kerker eingesperrt wird. Vom Standpunkt des Jugendschutzes konnten daher insgesamt keinerlei jugendgefährdende Inhalte festgestellt werden und die uneingeschränkte Freigabe wird empfohlen.

Positivkennzeichnung: Bei der Fortsetzung des Films „Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen“ (2025) wurden die positiven Botschaften besonders hervorgehoben. Dazu gehören unter anderem der Wert von Freundschaft oder die Bedeutung von Museen bzw. Kunst. Es gibt zahlreiche positive Mädchen- und Frauen-Rollen, zu denen durchaus auch Bibis – von Darstellerin Fritzi Haberlandt mit Genuss verkörperte – böse erwachsene Gegenspielerin zu zählen ist. Das Selbstbewusstsein vor allem eines Mädchen-Publikums könnte durch die weiblichen Figuren gestärkt werden. Abgesehen davon ist der Film spannend, in den Details aufwändig gestaltet und außerdem technisch gut gemacht, und auch die Musik-Einlagen sind gelungen („empfehlenswert als Kinderfilm ab 8 Jahren“).

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