Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Nöstlinger - Sowieso und überhaupt

Originaltitel: Nöstlinger - Sowieso und überhaupt
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Österreich
Länge: 01:35:03 (hh:mm:ss)
Sprachversion: deutsch
Sprache Ton
Regie: Alexandra Schneider
DarstellerInnen: Dokumentarfilm mit Christine Nöstlinger, den Töchtern Christiana Nöstlinger und Barbara Waldschütz, Stefanie Sargnagl, Ursula Strauss, Astrid Lindgren’s Tochter Karin Nyman, Ursula Pasterk, Rainer Rosenberg;
Verleiher: Filmcasino & Polyfilm Betriebs GmbH

Inhalt: Ihren 90. Geburtstag zu erleben, war Österreichs bekanntester Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger nicht gegeben und leider sind auch ihre Bücher bei jungen Menschen nicht mehr so bekannt. Grund genug für österreichische Regisseurin Alexandra Schneider, deren Aufwachsen Nöstlinger-Büchern geprägt haben, ihr einen Film zu widmen. Dank zahlreicher Archivaufnahmen kommt die Autorin selbst ausführlich zu Wort. Sie erzählt von ihrer Kindheit in Hernals, vom Krieg, der grauen Nachkriegszeit, von einem humorvollen Vater, der aufgrund seiner Arbeitslosigkeit viel Zeit mit verbringen konnte und einer strengen, hart arbeitenden Mutter. Neben der Autorin erinnern sich auch ihre Töchter, die vormalige Kulturstadträtin Ursula Pasterk und der einstige Ö1 Mitarbeiter Rainer Rosenberg an ihr Werk und nimmermüdes Engagement. Die Schauspielerin Ursula Strauss liest Nöstlinger vor und die Autorin Stefanie Sargnagel erzählt davon, wie wichtig Nöstlingers Texte für ihr eigenes Aufwachsen und Schreiben waren.

Alterskennzeichnung: Der Film enthält keinerlei problematische oder desorientierende Bilder, Szenen oder Inhalte. Die Kommission empfiehlt daher eine Freigabe für alle Altersgruppen.

Positivkennzeichnung: Christine Nöstlinger hat mehr als 150 Bücher verfasst, in denen sie Vieles, das Kinder und Jugendliche beschäftigt, mit dem sie sich allein fühlen oder dass sie unglücklich macht, auf den Punkt bringt. Dank der zahlreichen Archivaufnahmen, die in den Film Eingang gefunden haben, wird diese prägende Figur der österreichischen Literatur in ihrer ganzen ungekünstelten, lebensbejahenden Art erfassbar. Die Erzählungen der vielschichtigen Autorin und die Erinnerungen ihrer Wegbegleiter/innen, von der Kulturpolitikerin über den Radioredakteur bis hin zu ihren beiden Töchtern, vermitteln ein Stück Zeitgeschichte. Künstler/innen, die sich mit ihrem Werk auseinandergesetzt haben und Kinder, die aus ihren Büchern vorlesen, machen Lust darauf die Bücher selbst zu entdecken.
Der Film wurde von der Kommission daher als empfehlenswert als Autorinnen-Portrait für Jugendliche ab 12 Jahren eingestuft.

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