Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (JMK)

Details zu einem Film

Titel: Das gewisse Etwas

Originaltitel: Das gewisse Etwas
Filmtyp: Langfilm
Herstellungsjahr: 2026
Herkunftsländer: Deutschland
Länge: 01:45:15 (hh:mm:ss)
Sprachversion: deutsch
Sprache Ton
Regie: Marc Rothemund
DarstellerInnen: Max von der Groeben (Alex), Mala Emde, Florian Lukas (Karlo), Jasmin Schwiers (Mona), Lorenzo Germeno (Marko)
Verleiher: Constantin Film

Inhalt: Alex und Karlo haben soeben einen Juwelier überfallen und befinden sich auf der Flucht vor der Polizei. Dabei geraten sie in eine Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigungen, die gerade im Begriff ist, einen Reisebus zu besteigen. Um der Polizei zu entkommen, geben sich die beiden als Otto und dessen Betreuer aus. Auf diese Weise gelingt ihnen zunächst die Flucht, allerdings sehen sie sich nun gezwungen, sich in die Reisegruppe einzugliedern und gemeinsam mit ihr den Urlaub auf einer süddeutschen Berghütte zu verbringen …

Alterskennzeichnung: Zu Beginn des Films wird ein bewaffneter Überfall auf einen Juwelier gezeigt. Eine Kundin reagiert sichtlich verängstigt, wobei einer der Räuber bemüht ist, die angespannte Situation zu entschärfen.
Auch im weiteren Verlauf kommt es vereinzelt aber jeweils nur kurz zu Szenen mit Gewaltanwendung. Darüber hinaus zeigt Karlo zunächst ein deutlich sozial unangepasstes und rücksichtsloses Verhalten, durchläuft im Laufe der Handlung jedoch eine persönliche Entwicklung und Veränderung.
Alkoholkonsum wird ebenfalls gezeigt. Zudem berichten zwei Figuren vom Verlust ihrer Mutter. Auffällig ist darüber hinaus die sehr häufige Verwendung von Kraftausdrücken durch nahezu sämtliche Figuren.
Entlastend wirkt, dass sich die beiden Räuber am Ende freiwillig stellen und für ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden. Gleichzeitig führt die Handlung zu einem Happy End für die beteiligten Figuren.
Da die belastenden Elemente jeweils nur kurzzeitig auftreten und in einen insgesamt humorvollen und versöhnlichen Handlungskontext eingebettet sind, empfiehlt die Kommission eine Freigabe ab 6 Jahren. In diesem Zusammenhang ist jedoch ausdrücklich auf die außergewöhnlich hohe Dichte an Kraftausdrücken hinzuweisen.

Positivkennzeichnung: Das Remake von „Was ist schon normal?“ zeichnet sich durch einen inklusiven Cast aus, dem eine zentrale Bedeutung innerhalb der Handlung zukommt. Daraus entwickelt sich eine warmherzige Komödie, die Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt stellt und diese positiv und wertschätzend darstellt.
Darüber hinaus ist auch Karlos persönliche Läuterung interessant: Sowohl seine Entwicklung als Vater gegenüber seinem Sohn Alex als auch die sich allmählich entwickelnde Ersatzvaterrolle gegenüber Joshua.
Die Kommission spricht sich folglich einstimmig für ein empfehlenswert ab 10 Jahren als inklusive Komödie aus.

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