Titel: Tad Stones und die Wunderlampe Originaltitel: Tadeo Jones y la lámpara maravillosa Filmtyp: LangfilmHerstellungsjahr: 2026Herkunftsländer: SpanienLänge: 01:34:46 (hh:mm:ss)Sprachversion: dt.synchr.Sprache Ton: Regie: Enrique GatoDarstellerInnen: Animation - Sprecher/innen D: Fabian Oscar Wien (Tad Stones), Josephine Schmidt (Sara Lavrof), Tim Sander (die Mumie) Verleiher: Constantin FilmInhalt: Der Abenteurer Tad Stones und die Archäologin Sara haben mit der Betreuung ihrer aufgeweckten Tochter Olimpia alle Hände voll zu tun. Tads Freund, die Mumie, fühlt sich daher vernachlässigt und reagiert eifersüchtig. Als sie alle gemeinsam nach London reisen, um im Buckingham Palace nach einer Wunderlampe zu suchen, schickt die Mumie das Team schließlich sogar auf eine Zeitreise. Sie landen im Jahr 1502 in Paititi in Peru. Und aus den „Tausend und eine Nacht“-Geschichten ist seit langem bekannt, dass man im Umgang mit einer Wunderlampe besser vorsichtig sein sollte, weil unüberlegte Wünsche uralte Zauber auslösen können …Alterskennzeichnung: Der vierte Tad-Stones-Film stellt für die Allerjüngsten schon hinsichtlich der Dramaturgie eine Überforderung dar. Es gibt zahlreiche örtliche und zeitliche Sprünge, mehrere Handlungsstränge werden parallel erzählt und es gibt fast unüberschaubar viele Figuren. Eine Action-Sequenz reiht sich an die nächste und Pausen zur Erholung bzw. Entlastung gibt es eigentlich nicht. Verstärkt wird dies alles noch durch den temporeichen Soundtrack. Einige Charaktere wirken bedrohlich (z.B. jener mit der Eisenstern-Waffe) und manche tragen auch martialische Namen („Rippenbrecher“). Einmal spricht Sara das fast durchgängige Bedrohungsszenario von sich aus explizit an: „Wir sind in Gefahr“. Einzelne Sequenzen wie etwa jene am Big Ben in London gleich zum Einstieg oder auch die Szenen in der Londoner U-Bahn zählen zu den Action-Spitzen, in denen die Hauptfiguren mitunter sogar in Todesgefahr geraten. Zahlreiche weitere Sequenzen (Betäubung mit Blasrohr-Pfeilen, Piranha-ähnliche Fische usw.) sind gewalthaltig und „Kollateralschäden“ menschlicher (z.B. unter den Korsaren) bzw. nicht-menschlicher Natur (z.B. die Zerstörung der Akropolis) werden mit einkalkuliert. Die Tatsache, dass die Mumie aufgrund ihrer Eifersucht Olimpia und ihre Familie absichtlich in Gefahr bringt, wirkt ebenfalls belastend. Die zum Teil wenig kindgerechte Sprache („Verdammter Karnickelfresser!“) war ein weiterer Grund für eine Einschränkung („freigegeben ab 8 Jahren“).Positivkennzeichnung: keine
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